didacta 2016
Podiumsdiskussion des Goethe-Instituts mit DUO-Beteiligung

Auf Einladung des Goethe-Instituts nahm Ines Paland-Riedmüller, Abteilungsleiterin der Deutsch-Uni Online, als Expertin an der Podiumsdiskussion „Deutsch für Flüchtlinge mit Smartphones & Apps, reicht das?“ teil.

Dr. Heike Uhlig, Abteilungsleiterin Sprache des Goethe-Instituts, moderierte die Diskussion. Die Perspektive der Lehrenden vertrat Stefanie Janke, Online-Tutorin des Goethe-Instituts. Einblicke in die Arbeit ehrenamtlicher Deutschlehrer bot Ernst Schatz von DLernAsyl in Landsberg.

Es wurde deutlich, wo digitale Angebote bereits erfolgreich im Einsatz sind, welche neuen Angebote es gibt und wo deren Grenzen liegen. Die häufig geäußerte Vorstellung, es bedürfe nur der richtigen App, um innerhalb weniger Monate Deutsch sprechen zu können, bewerteten die Diskussionspartner kritisch: Hier würden Erwartungen geweckt, die die Angebote nicht erfüllen könnten.

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Foto: Koelnmesse

„Als Material zum Üben und Nachschlagen können Apps eine sinnvolle Ergänzung zum Sprachunterricht sein und die Selbstständigkeit der Lernenden fördern. Das ist ein wichtiger Mehrwert. Spracherwerb basiert jedoch wesentlich auf zwischenmenschlicher Interaktion und kommunikativem Austausch. Hier sind die Möglichkeiten von Apps noch sehr beschränkt“, sagte Ines Paland-Riedmüller. Das Fazit der Expertenrunde: Präsenzunterricht, das Lernen in Kleingruppen mit einem Lern-Coach oder tutoriell begleiteten E-Learning Angebote seien besser geeignet als Apps.

Ihre Fragen zur Podiumsdiskussion beantwortet: Ines Paland-Riedmüller, paland@deutsch-uni.com

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